Projekt

Ziele

Die Zukunft baut sich nicht von selbst. Wir übernehmen Verantwortung für ihre Gestaltung. Unsere Ziele sind auf eine klimaangepasste Zukunft bis 2045 ausgerichtet – ambitioniert und realistisch. Dafür brauchen wir Dich

20 ha

Agrarflächen  regenerieren und in essbare Waldgärten verwandeln

20 km

Keylines für Rentention, Wasserrück- halt und wasserver- teilung

20000 Stk.

Pflanzen in sieben höhenlagen anbauen und maximale Biodiversität schaffen

Zukunftsfähig

Zukunftsfähig bedeutet für uns, Lösungen zu bauen, die langfristig tragfähig sind – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Wir kombinieren bewährte Prinzipien mit moderner Technologie, wo sie sinnvoll ist. Nicht maximale Komplexität steht im Vordergrund, sondern einfache Systeme mit grosser Wirkung. So entsteht ein Modell, das heute umsetzbar ist und morgen skaliert werden kann.

Regeneration

Wir möchten ausgelaugte Flächen in lebendige, produktive Ökosysteme. Der Boden, die Biodiversität und die Wasserkreisläufe sollen aktiv aufgebaut und langfristig gestärkt werden.

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Resilienz

Wir wollen Systeme schaffen, die auch unter Veränderung funktionieren. Lokale Nahrung, Wasser und Energie erhöhen die Unabhängigkeit und Stabilität.

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Gemeinschaft

Wir wünschen einen Ort, an dem Menschen Verantwortung teilen und voneinander lernen. 

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Finanzierung

Der Fokus liegt darauf, die Landschaft nachhaltig zu transformieren und die Artenvielfalt zu fördern.

Projektstart & Finanzsicherheit

Der Projektstart ist im August 2026. Erste konkrete Verhandlungen zum Landerwerb werden vor Ort stattfinden.

Damit Unterstützende Sicherheit haben, wurde für dieses Projekt ein Zielkonto eröffnet. Alle Beiträge – sei es aus Sponsoring, Spenden, Gebäude-Käufen oder Mitgliedschaften – werden auf dieses Konto eingezahlt und treuhänderisch verwaltet.

Das Projekt geht erst in die konkrete Umsetzung, wenn ein  Mindestbetrag erreicht ist , der die initialen Investitionskosten deckt. Diese Schwelle stellt sicher, dass Wasserinfrastruktur, Planung, Gebäude und Bepflanzung tatsächlich realisiert werden können, ohne das Projekt in finanzielle Schieflage zu bringen.

Wir streben als realistische Basisfinanzierung 77 0'000 Euro an. Dieser Betrag ermöglicht die Sicherung erster Flächen, die Erstellung der grundlegenden Infrastruktur und den Aufbau des Pilotclusters. Er ist konservativ kalkuliert und orientiert sich an ähnlichen regenerativen Gemeinschaftsprojekten in Europa.

Sollte bis Sommer 2027 die erforderliche Summe nicht erreicht werden, werden alle eingezahlten Gelder vollständig an die Unterstützenden zurückerstattet. So besteht für alle Beteiligten maximale Sicherheit: Keine Vorleistungen und keine finanziellen Verpflichtungen, bevor das Projekt tragfähig ist.

Wie wird das Projekt kurz- und langfristig finanziert?

Dieses Projekt entsteht schrittweise und basiert auf einer gesicherten Anschubfinanzierung sowie langfristig tragfähigen Strukturen. In der ersten Phase wird eine Basisfinanzierung aufgebaut, die den Erwerb oder die Sicherung der Flächen, die Planung sowie den Aufbau der grundlegenden Infrastruktur ermöglicht. Diese Mittel stammen aus einer Kombination von privaten Beiträgen, Sponsoring und Fördergeldern. 

Ergänzend zu privaten Investments werden Fördergelder aus Programmen zur Biodiversitätsförderung, Landschaftsregeneration und Klimaanpassung genutzt. Diese Mittel unterstützen gezielt den Aufbau ökologischer Strukturen wie Teiche, Pflanzsysteme und Bodenregeneration und reduzieren die finanzielle Belastung der Aufbauphase.

Langfristig basiert die Stabilität des Projekts auf einer Kombination aus moderatem nachhaltigem Tourismus und den Erträgen aus dem Waldgarten. Diese Einnahmen dienen der Pflege der Infrastruktur, der Weiterentwicklung der Landschaft und der Sicherung des Betriebs.

Da wir selbst nur über begrenzte finanzielle Mittel verfügen, wird das Projekt gemeinsam mit Menschen und Partnern aufgebaut, die bereit sind, durch Beteiligung, Sponsoring oder Spenden zum Aufbau beizutragen. Alle Mittel fliessen direkt in die Entwicklung der Landschaft, der Infrastruktur und der biodiversen Lebensräume.

Ziel ist ein langfristig stabiles System, das sich nach der Aufbauphase zunehmend selbst trägt und unabhängig von kurzfristigen Finanzierungsquellen bestehen kann.

Wie wird das Geld verwendet?
  • Planung, Genehmigungen, Projektkoordination: 30’000 € 
    Fachplanung, topografische Aufnahmen, ökologische Konzepte und die Koordination aller Projektphasen bilden die Grundlage einer nachhaltigen und rechtskonformen Umsetzung.

  • Flächenkauf: 90'000 € für 20 Hektaren Land 
    Die langfristige Sicherung der Flächen ermöglicht den Aufbau stabiler Ökosysteme und schützt die Landschaft vor kurzfristiger, intensiver Nutzung. Auch Bewilligungsverfahren und steuerliche Beiträge sind Teil dieser Kosten.

  • Wasserinfrastruktur: 200’000 € für Teiche, Speicher, Kläranlage, Leitungen, Pumpen
    Teiche, Versickerungsstrukturen und Speicher sichern die Wasserversorgung, stabilisieren das Mikroklima und reduzieren Risiken durch Trockenheit und Starkniederschläge. Naturkläranlagen sorgen dafür, dass Grau- und Schwarzwasser solange wie möglich im System erhalten bleiben.

  • Pflanzmaterial & Bodenaufbau: 60'000 € für 20 Hektaren Land 
    Bäume, Sträucher und mehrjährige Pflanzen bilden die Grundlage des Waldgartens. Gleichzeitig wird der Boden durch gezielte Massnahmen regeneriert und langfristig fruchtbarer gemacht.

  • Bau eines Wohn- und Arbeitsgebäudes: Ein 90 m² Gebäude ca. 150’000 € 
    Das Gebäude wird aus natürlichen Materialien wie Lehm, Holz, Stroh und Kalk errichtet. Es bietet langlebige, ressourcenschonende Lebensräume mit geringem Energiebedarf. Zudem wird es ein Ferienbereich für private Sponsoren geben. Es wird eine Kompostieranlage, Aufzuchtstation für Setzlinge und Energiespeicher für die Projektbewältigung benötigt.

  • Zwei Umweltjobs inkl. Arbeitsmaterial für 10 Jahre gesichert: 240'000 €
    Ein Wiederaufforstungsprojekt braucht Zeit und viel Arbeit. Nachhaltig kann dies nur gelöst werden, wenn die Finanzierung der Arbeit gesichert ist. 

In welcher Form kann ich unterstützen?

Die Umsetzung dieses Projekts wird durch Menschen ermöglicht, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu seiner Entwicklung beizutragen. Es bestehen verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung – von direkter Mitwirkung bis hin zu finanzieller Beteiligung am Aufbau von Landschaft, Infrastruktur und Lebensräumen.

  • Sachleistungen
    Direkte Mitwirkung durch Materialspenden, Geräte, Geräteverleih oder Infrastruktur-Unterstützung. Nach Absprache. Die konkreten Bedürfnisse werden im Projekt abgeglichen. 
  • Arbeitszeit, Know-how
    Zeitspenden, Workshops, Coaching, ehrenamtliche Arbeit. Nach Absprache. Stunden- oder Tagessätze können definiert werden. 
  • Einfache Spende
    Rundbeitrag zur freien Verwendung.
    60 € unterstützt den Kauf von Pflanzmaterial
    300 € lässt uns einen Baum für 1–2 Jahre pflegen 
  • Membership
    Supporter: 20 € / Monat
    Friend: 80 € / Monat
    Partner: 300  €  / Monat
  • Projektbezogenes Sponsoring
    Sponsoring eines Teich- oder Wasserinfrastruktur-Moduls: 5’000 – 25’000 € pro Teich
    Sponsoring von Permakultur-Bereichen: 2’000 – 8’000 € pro Hektar
    Sponsoring von Infrastrukturgebäude: 1'000 – 2'000 € pro m²
  • Tier-Patenschaften 
    Kleintierpatenschaft: 30 € / Monat


Was bekomme ich dafür?

Das ist je nach Beteiligung unterschiedlich. Von einfachen Updates bis hin zur Mitentwicklung des gesamten Areals ist vieles möglich.

  • Projekt-Updates
  • Einladung zu Besuchen / Pflanztagen 
  • Mithilfe beim Aufbau / Wissensaustausch / Lernen
  • Limitierte, kostenlose Übernachtungsmöglichkeit im Gästehaus (Partner-Mitgliedschaften oder projektbezogenes Sponsoring)
  • Mitsprache in bestimmten Bereichen
  • Konzeptionelle und strategische Mitwirkung
  • Besuche der Patentiere mit einer Übernachtung pro Jahr.
Rechtliche Struktur
  • Rechtsform: Verein
  • Kontakt
    Zukunftsbau
    c/o Ammann-Azizi
    Pfarrhubel 2
    CH- 6246 Altishofen
Bankverbindungen

Zukunftsbau
c/o Ammann-Azizi
Pfarrhubel 2
CH-6246 Altishofen

Alternative Bank Schweiz
Postfach
CH-4601 Olten
IBAN CH72 0839 0033 9287 2000 2

Wassermanagement

Starkregen und lange Trockenphasen nehmen zu. Ein intelligentes Wassermanagement nach dem SLOW WATER Prinzip reduziert Überschwemmungsrisiken, sichert die Wasserversorgung und stabilisiert das lokale Klima. Wasser wird vom Problem zum zentralen Gestaltungselement einer resilienten Landschaft.

Rückhalt

Regenwasser wird systematisch gesammelt und im Boden und in Teichen gespeichert. Landschaftliche Strukturen wie Mulden, Keylines und Terrassierungen sorgen dafür, dass Wasser langsam versickert statt abzufliessen.

Nutzung

Gespeichertes Wasser wird für Bewässerung, Haushaltsnutzung und Brandschutz eingesetzt. Effiziente Verteilungssysteme und angepasste Pflanzkonzepte minimieren den Verbrauch. 

Erhalten

Bodenaufbau, Beschattung und geschlossene Kreisläufe reduzieren Verdunstung und Verluste. ​Abwasser fliesst in Pflanzenklärsysteme und wird wieder in Bewässerungskreisläufe eingebunden. Wasser bleibt möglichst lange im System und erhält die Produktivität der Landschaft.

Erfolgreiche Beispiele gesellschaftlich getragener Vitalisierungsprojekte EU

Montado Freixo do Meio, Alentejo Portugal

Dies ist eines der bekanntesten nachhaltigen Landwirtschaftsmodelle in Europa. Auf etwa 600 Hektaren führt die Gemeinschaft nachhaltige Agroforst- und Permakultur-Systeme ein. Sie integrieren Bäume (z. B. Kork- und Steineichen), Feldfrüchte, Nutztiere und bilden so ein resilienteres Ökosystem als die klassischen Monokulturen. Gleichzeitig gibt es Workshops und Programme, die das Wissen an lokale Bauern und Interessierte weitergeben.

Regenerative Landwirtschaft, Griechenland

Auf ehemals intensiver Mandel-Monokultur wurde ein Agroforst-Pilotbetrieb aufgebaut, der Marktgarten, diverse Baum- und Straucharten sowie Tiere kombiniert. Ziel ist, die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern, Wasserbedarf zu senken und lokale Märkte mit vielfältigen Produkten zu versorgen.

Agroforst-Workshops und Community-Einsätze, z. B. Alentejo Portugal

In Gemeinschafts-Workshops (z. B. im Rahmen von Permakultur-Kursen oder EU-geförderten Veranstaltungen) hat eine Gruppe von Menschen aktiv an der Umgestaltung eines Orangen- bzw. Olivenhain-Monokulturbetriebs zu einem Agroforst-System gearbeitet. Solche Gemeinschaftseinsätze verknüpfen praktische Umwandlung vor Ort mit Wissenstransfer in die Region.

Ecovillages mit Agroforst/Permakultur-Ausprägung, Schweden

Obwohl nicht immer direkt aus einer klassischen Monokultur entstanden, zeigen Projekte wie das Suderbyn Permaculture Ecovillage in Schweden, dass Gemeinschaften funktionierende Permakultur-Lebensräume formen, in denen Food Forest- und Agroforst-Systeme ein zentraler Bestandteil sind und Wissen in der Region verbreitet wird.

Ecovillage Sieben Linden, Deutschland

Teil der EU-Projektauswahl, wo eine ökologische Siedlung Agroforst- und Waldgarten-Systeme in gemeinsamer Kultur nutzt. Das Projekt zeigt ein funktionales Dorfmodell mit essbaren, diversifizierten Landschaftsformen.

EU- und Forschungsprojekte wie SAFE (Frankreich) oder AGROMIX

Zwar keine klassischen Gemeinschaftsprojekte im engeren Sinn, zeigen sie, wie strukturelle Unterstützung (Fördermittel, Forschung, Demonstrationsflächen) dabei hilft, agroforstliche Systeme zu etablieren und lokale Landwirte zu vernetzen, um Monokulturen langfristig zu ersetzen.

Regeneration

  • Regeneration bedeutet für uns, geschädigte Landschaften Schritt für Schritt in funktionierende Ökosysteme zurückzuführen. 
  • Durch den Aufbau von Humus, die Förderung von Biodiversität, intelligentes Wassermanagement und vielfältige Pflanzsysteme entstehen stabile Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. 
  • Der Fokus liegt nicht auf maximalem Ertrag, sondern auf langfristiger Bodenfruchtbarkeit, ökologischer Vielfalt und natürlicher Selbstorganisation. 
  • So wächst eine Landschaft, die mit jedem Jahr widerstandsfähiger, produktiver und lebendiger wird.

Resilienz

Resilienz bedeutet für uns, Systeme zu gestalten, die mit Unsicherheit umgehen können. Durch lokale Energieproduktion, Wasserspeicherung, vielfältige Nahrungsquellen und einfache, robuste Bauweisen entsteht Unabhängigkeit von fragilen globalen Lieferketten. Dabei arbeiten wir mit lokalen Fachpersonen, Bauern und der lokalen Bevölkerung zusammen. 
Gleichzeitig wird bewusst auf Redundanz gesetzt: Mehrere Lösungen für dieselbe Funktion statt einzelner Abhängigkeiten. So wachsen Lebensräume, die Störungen nicht nur überstehen, sondern sich weiterentwickeln können.

Gemei​nschaft

  • Gemeinschaft bedeutet für uns, Verantwortung zu teilen und Fähigkeiten zusammenzuführen. 
  • Wohnen, Arbeiten und Versorgen werden so organisiert, dass Kooperation selbstverständlich wird. 
  • Gemeinsame Räume, Werkstätten und Gärten fördern Austausch, Lernen und gegenseitige Unterstützung. 
  • Einbeziehen der lokalen Bevölkerung, Wissens- und Austausch
  • Dadurch entsteht soziale Stabilität, die ebenso wichtig ist wie ökologische Stabilität.

Bauen mit der Natur

Baumaterialien, die seit Jahrhunderten verwendet werden, verbinden wir mit moderner Technologie. So entstehen ressourceneffiziente Gebäude aus natürlichen Materialien. Wände aus Lehm und Strohballen werden mit Holz und Kalk zu widerstandsfähigen Häusern kombiniert. Diese Bauweise reguliert Hitze und Kälte auf natürliche Weise und schafft langlebige, behagliche Lebensräume.
Auch bei unseren Gebäude gilt der Ansatz: Weniger ist mehr. Durch die optimierte Geometrie reduzieren wir den Bedarf an Heiz- und Kühlenergie. Der Wohnkomfort soll dennoch hoch und die Ausstattung in gutem Standard sein. Die Gebäude entstehen unter höchsten Ansprüchen an die Baubiologie. Gesund für uns und die Natur.

Referenzobjekt
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